andree. kommunikation

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Drei Dinge, die wir beim Gassigehen über erfolgreiches Marketing lernen können

Ist die Kreativität auf den Hund gekommen? Oder warum gibt es in vielen Marketingagenturen eigentlich den klassischen Agenturhund?

Einen Vierbeiner beispielsweise, der ruhig unter dem Tisch des Besitzers liegt. Einen, der gelegentlich auf der Suche nach Leckerlis die Agenturräumlichkeiten auf den Kopf stellt. Oder einen, der beim Kundengespräch für Sympathiepunkte sorgt.

Unsere Milla ist sieben Jahre alt. Das mag jung sein. Jung, aber alt genug, um die große Affinität der Marketingbranche zum Hund einmal näher zu beleuchten.

Denn von unseren Hunden können wir (zumindest) drei Dinge über erfolgreiches Marketing lernen.

  1. Aufmerksamkeit

Das Kurzzeitgedächtnis eines Hundes umfasst die Zeitspanne von zehn Sekunden. Wenn er also etwas lernen soll, dann bleibt uns nicht viel Zeit, sein Verhalten und Reaktion auf etwas zu beobachten und innerhalb kürzester Zeit die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Vor allem aber ist es sehr wichtig, nie den richtigen Moment für ein Verhaltensmuster zu verpassen, und das praktiziert man täglich aufs Neue, wenn man mit einem Hund spazieren geht.

  1. Netzwerken

Überleben ohne das Rudel? Nicht der Hund. Hunde sind auf ihre Menschen angewiesen und dementsprechend wird viel Aufmerksamkeit ihren Herrchen zuteil. Was dem Hund die Familie ist, ist der Agentur das Netzwerk.

Überlebenswichtig, da Vertrauen die Basis einer jeden guten Zusammenarbeit darstellt, und persönliche Betreuung durch nichts zu ersetzen ist.

  1. Authentizität

Was Milla nicht passt, das mag sie auch nach einer Woche und zahllosen Umstimmungsversuchen nicht. Ihre Nase gilt als der unbestechliche Indikator schlechthin und ihr eigenes Wesen setzt Meilensteine. Was wir davon mitnehmen konnten? Stay true to yourself.

Loben, wenn etwas gefällt, aber auch offen konstruktiv kritisieren, wenn etwas nicht umsetzbar oder sinnvoll ist. Aber dabei stets integer bleiben. So sind Hunde und so funktioniert auch glaubwürdige Kommunikation mit anderen. Dann entstehen Marken. Und Milla ist eine Marke für sich.

In diesem Sinne machen wir uns jetzt auf zu einem frühabendlichen Spaziergang durch den Pfühlpark und wünschen ein geruhsames Fest sowie einen sicheren Rutsch ins neue Jahr 2016.